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Informationen     

Liebes Mitglied,

seit 11.05.2020 findet Training wieder statt und der neue Ablauf hat sich schon gut eingespielt. Trotz mancher Einschränkungen sind die Mitglieder sehr glücklich, endlich wieder trainieren zu können. Alles geht ein bißchen ruhiger ab; die Konzentration auf das Training steht im Vordergrund und nirgends muss man warten. Wir freuen uns riesig, euch beim Training wieder zu sehen.

Wichtig ist nun, dass ihr nur zum Training kommt, wenn keine Atemwegserkrankungen oder Fieber vorliegen. Über die Symptome von Covid 19 seid ihr durch die Presse sicherlich ausreichend informiert. 

Die Abstands- und Hygieneregeln müssen strengstens eingehalten werden. Hand- und Flächendesinfektion findet ihr im Eingangsbereich sowie im Trainingsbereich. Wir möchten gemeinsam mit Euch verhindern, dass die Zahlen der Infizierten wieder in die Höhe gehen. Die Abstände im Gerätebereich sind 1,5 m und größer,  auch im Kursbereich befinden sich Bodenmarkierungen für die Matten, sodass der Abstand sicher ist. Wir empfehlen intensives Kardiotraining vorerst weiter im Freien durchzuführen und das Gerätetraining moderat (Kraftausdauertraining) zu beginnen.  Aufwärmen auf den Ergometern ist natürlich möglich. Um hohe Atemfrequenzen zu vermeiden, finden zunächst nur ruhige Kurse wie Pilates, Yoga, Rückenkurse, Work out auf der Matte statt ( siehe Kursplan). Wir denken darüber nach Kurse unter freiem Himmel stattfinden zu lassen. Am 24.05.2020 findet um 14.00 Uhr ein Cycling unter freiem Himmel statt. Bitte hierzu anmelden!

Umkleide, Sauna und Duschen können zunächst leider noch nicht geöffnet werden. Wir arbeiten an einem Konzept, dies ohne große Einschränkungen, wieder zu ermöglichen. Deswegen kommt bitte weiterhin umgezogen und bringt nur saubere Schuhe und ein großes Handtuch (Strandhandtuch) mit. In Anbetracht der sommerlichen Wetterlage sind kurze Hose und T-Shirt beim Gerätetraining  wieder zugelassen. Im Hinblick auf die jetzt geforderte Hygiene, bitten wir Euch aber, je nach Trainingsplan und Gerät ggf. ein zweites Handtuch mitzubringen um den Körperkontakt zum Gerät zu vermeiden.  Ein Nasen-Mundschutz ist für Kunden nicht vorgeschrieben, aber entscheidet dies bitte selbst. Check-in und check-out ist wegen der Nachverfolgungsflicht notwendig. Bitte meldet euch für die Kurse an!

Liebe Grüße

Euer Sportsconnection Team

Wir werden Euch an dieser Stelle auf dem Laufenden halten. Wir beantworten eure Fragen gerne. Schreibt uns bitte unter info@sportsconnection.de

 

 

 

 

Trainiere alle 5 Hauptbeanspruchungsformen:

Kraft, Ausdauer, Koordination, Flexibilität und Schnelligkeit.
Verlasse die ausgetretenen Pfade Deines Alltags und entdecke neue Wege.
Effektiver als jedes Medikament: Bewegung - wir geben Dir Anregungen.

Viel Spaß beim Training.
Dein Sportsconnection Team


Aktuelles aus der Sportmedizin

Auswirkungen verschiedener Trainingsregime auf die Insulinwerte bei Brustkrebspatienten

Ein 16-wöchiges Krafttraining bedingt selbst bei Verzicht auf Diäten und Gewichtsreduktion einen verringerten Bauch und Hüftumfang, einen signifikanten Abfall des Insulinspiegels sowie eine Verbesserung in der Insulinsensitivität.

101 körperlich inaktive Brustkrebspatientinnen wurden in 2 Gruppen randomisiert. Die Trainingsgruppe absolvierte ein 16-wöchiges Training, bestehend aus 2 überwachten Krafttrainingseinheiten zu je 50 Minuten und einem einmal pro Woche herzkreislauforientierten Heimtraining zu 90 Minuten. Zudem wurde die Trainingsgruppe darum gebeten, während der Studiendauer auf Diäten zur Gewichtsreduktion zu verzichten. Weitere Daten zur Erfassung der Körperkonstitution wie der BMI, der Körperfettanteil, der Hüft- und Bauchumfang sowie die Relation zwischen Hüft- und Bauchumfang wurden bestimmt. Allgemeine anthropometrische Daten sowie Daten zum Krankheitsstatus und zur Therapie wurden ebenso erfasst. Der Glukose- und Insulinspiegel sowie die Insulinresistenz wurden als Biomarker erhoben.

Allerdings konnten keine signifikanten Veränderungen des BMI oder des Körpergewichts gezeigt werden. Training allein bedingt also nicht immer eine Gewichtsreduktion, hilft aber, eine Gewichtszunahme zu vermeiden. Das durchgeführte Heimtraining wurde nur abgefragt und das Trainingsverhalten der Kontrollgruppe nicht genau erhoben. Um die genaueren physiologischen Wirkungen – unter anderem von Insulin und körperlichem Training – auf die Prognose, Rezidiv- und Überlebensrate von Brustkrebspatienten in Zusammenhang zu stellen, müssen weitere Studien folgen.

(Ligibel JA, Campbell N, Partridge A, Chen, WY Salinardi T, Chen H, Adloff K, Keshaviah A, Winer EP: Impact of Mixed Strength and Endurance Exercise Intervention on Insulin Levels in Breast Cancer Survivors. J Clinic Onkology 6 (2008) 907 912)
 

Krafttraining in der kardiologischen Rehabilitation.
Wie viele Sets?

Nur ein kombiniertes Kraft- und Ausdauertraining verbessert die anaerobe Schwelle in der kardiologischen Rehabilitation. Ein kombiniertes Kraft- und Ausdauertraining bewirkt in der kardiologischen Rehabilitation größere physiologische und ventilatorische Anpassungen und führt damit zu einer größeren Verbesserungen der Kraft- und Ausdauerleistungsfähigkeit sowie der Körperzusammensetzung als ein reines Ausdauertraining.

Das Krafttraining nimmt inzwischen einen festen Platz im Rahmen der kardiologischen Rehabilitation ein. Die guten Gründe für den Erhalt der Muskelmasse sind vielschichtig: Der durch Alter und Inaktivität verursachte Verlust von Muskelmasse bedingt einen verminderten energetischen Ruheumsatz und die Zunahme des Körperfettanteils. Die Fettverteilung in Kombination mit einer reduzierten Skelettmuskulatur erhöhen das kardiovaskuläre Risiko und die Diabeteswahrscheinlichkeit. Zudem tragen eine verminderte Muskelkraft und Ausdauer zum Sturzrisiko bei.

In der vorliegenden kanadischen Studie wurden die Effekte eines 29-wöchigen Krafttrainings (1 Set vs. 3 Sets; 2 Tage/Wo) kombiniert mit Ausdauertraining (3 Tage/ Wo) mit denen eines reinen Ausdauertrainings (5 Tage/Wo) verglichen. Die Ergebnisse sind eindeutig: Die anaerobe Schwelle verbesserte sich ausschließlich nach kombiniertem Training mit der Durchführung von 3 Sets Krafttraining. In dieser Gruppe erhöhte sich zudem die fettfreie Körpermasse signifikant gegenüber der kombinierten Gruppe, die nur ein Set Krafttraining durchführte. Eine Reduktion des Körperfettgehalts wurde nur in den Gruppen mit kombiniertem Ausdauer- und Kraftraining gezeigt, nicht in der reinen Ausdauergruppe. Und auch die Kraft und Ausdauer verbesserte sich bei kombiniertem Training mehr als bei Ausdauertraining allein. Die Schlussfolgerungen sind nahe liegend.

(Marzolini S, Oh PI Thomas SG, Goodman JM: Aerobic and Resistane Training in Coronar Diseases: Single versus Multiple Sets. Med Sci Sports Exerc 40 (2008) 1557-1564)
 

Körperliches Training unverzichtbar in der Therapie von Alzheimer Patienten

Ein Training der motorischen Grundbeanspruchungsformen bessert die Fähigkeiten zur Bewältigung der Aktivitäten des alltäglichen Lebens bei Alzheimer-Patienten.

Ein Nachlassen der Fähigkeit, alltägliche Dinge zu verrichten, sowie eine Abnahme der körperlichen Leistungsfähigkeit sind die Schlüsseldeterminanten für die geringere Lebensqualität und Pflegebedürftigkeit von Alzheimer-Patienten.

Nach einem 12-wöchigen Training mit Kraft-, Beweglichkeits-, Gleichgewichts- und Koordinationsanteilen wurden die allgemeine muskuläre Funktion und Ausdauer sowie verschiedene Fähigkeiten im Alltag beurteilt, im Vergleich zu einer inaktiven Kontrollgruppe. Die Trainingsgruppe zeichnete sich durch eine erhöhte Muskelkraft und Beweglichkeit, sowohl der oberen wie auch der unteren Extremität aus, sowie durch eine bessere Ausdauer und Gleichgewichtsfähigkeit. Es konnte zudem eine geringere Sturzgefahr sowie eine bessere Bewältigung von alltäglichen Aufgaben festgestellt werden. Die Daten belegen die hohe Bedeutung eines körperlichen Trainings mit verschiedenen motorischen Beanspruchungsformen in der Therapie des M. Alzheimer. Weitere Studien folgen.

(Santana Sosa E, Barriopedro I Lopes Mojares M, Perez M, Lucia A Exercise training is beneficial for Alzheimer´s patients. Int J Sports Med 29 (2008) 845 850)

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